Kind bekommen während des Jurastudiums oder Referendariats

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Kind bekommen während des Jurastudiums oder Referendariats

Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Gastbeitrag von Dana Schlepper. #danaschlepper

Wir geben anderen Jura-Blogs die Möglichkeit, sich unserer Leserschaft mit einem Gastartikel vorzustellen. Heute veröffentlichen wir einen Gastartikel von Dana Schlepper, besser bekannt als Mutter mit Herz. Ihren Blog findet ihr auf www.mutter-mit-herz.de und wir hoffen, ihr habt viel Spaß mit dem interessanten und informativen Blogbeitrag.

Jurastudium und Referendariat mit Kind – alles ist möglich!

Ein Gastartikel von Dana Schlepper Alias Mutter mit Herz - www.Mutter-mit-Herz.de

Kinder während des Jurastudiums und Referendariats

Ja, ich habe es getan. Ich habe vermeintlich Unmögliches möglich gemacht und während meines Jurastudiums bzw. Referendariats zwei Kinder bekommen. Nein, eines hatte ich schon, das zweite habe ich im Referendariat bekommen. Und ich konnte das Ganze tatsächlich noch toppen, denn ich war nicht nur Mutter, sondern auch noch 30 Jahre alt, alleinerziehend und musste neben dem Studium arbeiten. Aber fangen wir von vorne an. Ganz von vorne.

Bereits mit 14 Jahren saß ich als Zuschauerin in den öffentlichen Strafverhandlungen unseres Amtsgerichts und war begeistert von den spannenden Fällen und der Argumentationsfähigkeit der Strafverteidiger. Da mir schon damals meine Wortgewandtheit und meine Fähigkeit, jedem das Wort im Munde herumzudrehen nachgesagt wurden, war ich mir sicher, dass Rechtsanwältin mein Traumberuf sein muss. Damals wusste ich natürlich nicht, dass das Argumentieren vor Gericht nach bestimmten Regeln abläuft, die ich im Rahmen eines sehr mühsamen Studiums erlernen muss. Damals war ich sehr naiv, ich wusste nicht einmal, dass das Jurastudium als eines der schwersten Studiengänge gilt. Aber das war mein Glück, denn so habe ich nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass ich es schaffen würde. Hätte ich vorher auch nur im Ansatz gewusst, was auf mich zukommen wird, ich hätte es vermutlich nicht einmal versucht.

Da meine Abiturnote – vermutlich aufgrund einer erst Jahre später erkannten Hochbegabung - nicht dem damaligen NC entsprach, bekam ich nicht den von mir gewünschten Studienplatz in Köln, sondern einen mir per ZVS zugelosten in Gießen, den ich nicht annahm. Ich wollte nach Köln. Also Ich fing an Sport zu studieren. Das wollte ich zur Überbrückung machen, bis ich einen Platz für Jura bekam. Den bekam ich tatsächlich, war aber zu dem Zeitpunkt schon mitten in meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Gymnastiklehrerin, die ich an das Sportstudium anschloss. Ich arbeitete täglich in diversen Fitnessstudios als Kursleiterin und Trainerin und war glücklich. Jura ließ mich jedoch nie wirklich los. Abends im Bett las ich - wie andere Leute Krimis -  die Strafrechtslehrbücher meiner Freunde. Ich liebte die Art und Weise, die Sprache zu benutzen. Spartanisch, zielgerichtet, treffsicher. Das schnörkellose, etwas holzige, jeder grammatikalischen Regel trotzende, hatte es mir angetan und diese Liebe hielt an. Dennoch nahm meine Karriere in Sachen Fitness ihren Lauf. Ich absolvierte meine Ausbildung, wurde Leiterin eines großen Fitnessclubs und erwarb schließlich mein eigenes Fitnessstudio.

Irgendwann aber dachte ich wieder intensiver an Jura. Ich hatte inzwischen eine Tochter, die ich alleine großzog. Zudem hatte ich aufgrund des vielen Sports heftige Knieprobleme, sodass ich mir Gedanken machen musste, ob ich in diesem Beruf weiterhin arbeiten und ob und wie ich als alleinerziehende Mutter für meine Tochter sorgen könnte. Als meine Tochter 2 Jahre alt war, entschied ich mich dazu, mir meinen Jugendtraum vom Jurastudium zu erfüllen.

Natürlich gab es viele offene Fragen und auch Zweifel: Wer würde meine Tochter während der Vorlesungen betreuen, wann sollte ich lernen und wie würde ich das Studium finanzieren? Alles sah zunächst einmal recht aussichtslos aus, aber die Idee, jetzt endlich Rechtsanwältin zu werden, beflügelte mich so sehr in meinem Tun, dass ich mich über alle Zweifel hinwegsetzte. Ich fing an, mich zu informieren und entdeckte sehr viele Unterstützungsmöglichkeiten, die ich in Anspruch nehmen konnte.

Angebote für studierende Eltern

Die Goethe Universität in Frankfurt bietet z.B. ein sogenanntes betreutes Kinderzimmer an (siehe hier). Es ist eine Alternative zum Kindergarten, wo die Kinder der Studierenden nach einer Eingewöhnungsphase von ausgebildeten Pädagogen gegen ein geringes Entgelt, stundenweise betreut werden können. So war meine Tochter direkt im Nachbarzimmer und konnte 2-4 Stunden spielen, während ich im Tutorium saß oder mit Kommilitonen lernte.

Mit 30 Jahren war ich zu alt für den Bezug von BAföG und einen Anspruch auf den Bezug von Arbeitslosengeld hatte ich als Studentin ebenfalls nicht. Ich suchte nach einer Finanzierungsmöglichkeit und wurde von einem meiner Tutoren auf eine Stiftung aufmerksam gemacht, die sich die Förderung von alleinerziehenden Studenten zum Ziel gemacht hat. Da ich für die Bewerbung um ein Stipendium ein Empfehlungsschreiben benötigte, unterzog ich mich einem Prüfungsgespräch durch einen meiner Professoren, in welchem meine juristischen Fähigkeiten und meine Zielstrebigkeit überprüft und mir letztlich im Rahmen eines Empfehlungsschreibens bestätigt wurden. Ab dem 2. Semester erhielt ich ein Vollstipendium in Höhe 500€/Monat. Das war einerseits eine Erleichterung, andererseits aber auch zusätzlicher Druck, da die Vergabe des Stipendiums an die Bedingung geknüpft war, dass ich im Rahmen der Regelstudienzeit die jeweils vorgegebenen Leistungen, vorzugsweise erfolgreich, erbringe. Ich sah das aufgrund meines Alters jedoch als Vorteil an, da ich ohnehin keine Zeit zu verlieren hatte.

Neben Stipendium und betreutem Kinderzimmer, erhielt ich Kindergeld von der Familienkasse und Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Zudem konnte ich mich von den GEZ- und teilweise von den Telefonanschlussgebühren befreien lassen. Als ich im 4. Semester war, kam meine Tochter in den Kindergarten, wo ich zudem teilweise von den dafür anfallenden Gebühren befreit wurde.

Persönliche Herausforderungen

Auch persönlich haben mir die besonderen Umstände meines Studiums einiges abverlangt.

Da ich nicht alle diese Informationen über die Unterstützungsmöglichkeiten auf einmal hatte, sondern mir jedes einzelne Puzzleteil mühsam erschließen musste, befand ich mich insbesondere zu Beginn meines Studiums in einer permanenten Unsicherheit über dessen weiteren Verlauf. Einige der Leistungen musste ich alle 6 Monate neu beantragen, was mich Zeit und Nerven kostete, da ich nie sicher wusste, ob sie erneut bewilligt werden würden. Die ständige Klärung organisatorischer und existentieller Fragen, kosteten mich zudem viel Zeit. Zeit, die mir zum Lernen fehlte. Dazu kam, dass meine Tochter – wie alle Kinder im ersten Kindergartenjahr – ständig krank war und ich mich um sie kümmerte, statt zu lernen. Ich verpasste sehr viele Vorlesungen und Tutorien und verlor auch weitestgehend den Anschluss an meine Kommilitonen.

Ich musste ziemlich schnell akzeptieren, dass das Jurastudium in meiner Situation zu großen Teilen ein autodidaktisches Lernen war. Meine Bücher, mein Schreibtisch und ich. Und nicht zu vergessen der große Schweinehund, der sich gerne dazu gesellte.

Es dauerte oft länger bis ich etwas verstanden hatte, was mir im Rahmen einer Vorlesung, eines Tutoriums oder im Austausch mit den Kommilitonen schneller gelungen und leichter gefallen wäre. Denn eines ist Fakt: das eigenständige Erschließen völliger neuer, abstrakter juristischer Themen, ist nicht einfach und erfordert sehr viel Disziplin, Frustrationstoleranz und Ausdauer. Zudem lebte ich in der ständigen Ungewissheit, ob ich das Erlernte mangels fachlicher Überprüfbarkeit tatsächlich richtig verstanden hatte und richtig anwendete.

Repetitorium war zeitlich nicht möglich

Da mir auch der Besuch eines Repetitoriums weder zeitlich noch finanziell möglich war, suchte ich diesbezüglich nach Alternativen. Was mir wirklich sehr geholfen hat, waren die Podcasts von Prof. Dr. Stephan Lorenz (siehe hier). Ich finde seine Art, komplizierte Sachverhalte einfach und nachvollziehbar zu erklären, sehr angenehm. Außerdem habe ich zur Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen das Online Repetitorium von Lecturio genutzt (siehe hier*).

Der große Vorteil dabei war, dass ich jederzeit zurückspulen konnte und mir alles so oft anhören konnte, wie es nötig war.

Sehr schwer war für mich, dass ich meine Motivation oft nicht ausleben konnte, da ich ständig vom Alltag ausgebremst wurde. Oft habe ich die Kommilitonen darum beneidet, zu jeder Tages- und Nachtzeit in die Bibliothek gehen zu können, Tutorien und Vorlesungen nach Interesse und Kompetenz des Tutors und nicht nach der Flexibilität des Babysitters oder der Gesundheit des Kindes aussuchen zu können. Ich träumte regelrecht davon meine Motivation und das unstillbare Interesse an der Rechtswissenschaft ausleben zu dürfen und durch intensives Lernen immer tiefer in die juristische Materie eintauchen zu können. Ich habe schnell gelernt, dass ich mir Perfektionismus nicht leisten konnte und dass ich stolz auf mich sein musste, einfach, weil ich es schaffte, es überhaupt durchzuziehen. Natürlich freute ich mich über gute Noten, versuchte jedoch, mich davon nicht abhängig zu machen und sie eher als Bonus anzusehen. Diese Gelassenheit zu bewahren halte ich ohnehin für extrem wichtig, wenn man sich für ein Jurastudium entscheidet, denn unter den Jurastudenten herrscht nicht selten eine Ellenbogenmentalität und der Kampf um die Punkte kann psychisch sehr belastend sein. Ich habe es tatsächlich erlebt, dass der spezielle Druck des Jurastudiums einigen Kommilitonen derart zugesetzt hat, dass sie krank wurden und teilweise das Studium abbrechen oder für lange Zeit aussetzten mussten. Diesbezüglich waren mein Alter und die Tatsache, dass ich nicht viel Zeit an der Uni verbrachte, sicher von Vorteil.

Das Studieren mit Kind hat also wie alles im Leben, positive und negative Seiten.

Für mich persönlich kann ich aber sagen, dass ich direkt nach dem Abitur vermutlich noch nicht dazu in der Lage gewesen wäre, das Jurastudium durchzuziehen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt weder die nötige Frustrationstoleranz, noch das nötige Durchhaltevermögen. Und auch wenn ich damals die Zeit gehabt hätte, alle Vorlesungen und Tutorien zu besuchen, hätte ich ehrlicherweise wohl das Feiern vorgezogen. Mit 30 Jahren und Kind, wusste ich aber ganz genau, was ich wollte und warum. Ich war viel mehr dazu bereit, alle Höhen und Tiefen in Kauf zu nehmen und es durchzuziehen. Außerdem hat mir definitiv meine Lebenserfahrung dabei geholfen, die juristischen Sachverhalte besser zu verstehen. Denn ich hatte zu dem Zeitpunkt vieles davon schon selbst erlebt und konnte mir unter Begriffen wie Privatinsolvenz, Unterhaltsvorschuss und Sorgerecht definitiv etwas vorstellen. Und, ich konnte das Konkurrenzdenken und die Ängste, die man im Rahmen eines Jurastudiums hat viel besser relativieren. Denn was ist schon die mündliche Prüfung eines Staatsexamens, wenn man schon eine Geburt hinter sich gebracht hat. Zudem hat der Anblick meiner Tochter immer wieder alles in das richtige Verhältnis gesetzt und ich konnte das Studium so niemals überbewerten. Immer wenn ich ein Tief hatte und aufgeben wollte, hat meine Tochter mir die Kraft gegeben, weiterzumachen.

Nach dem 1. Staatsexamen, was ich im 8. Semester im Freischuss geschrieben habe, absolvierte ich innerhalb eines Semesters meine universitäre Schwerpunktbereichsprüfung, inklusive wissenschaftlicher Hausarbeit und nahm mir im Anschluss daran 6 Monate frei, um den Schuleinstieg meiner Tochter zu begleiten. Danach begann ich mit dem Referendariat.

Zweites Kind während des Refs

Meinen Sohn habe ich im Referendariat bekommen und zwar so, dass ich die mündliche Prüfung in der 22. Schwangerschaftswoche machte. Das hätte ich besser nicht planen können, denn so fiel die Schwangerschaftsübelkeit glücklicherweise in die Phase zwischen den Klausuren und der mündlichen Prüfung und in der mündlichen Prüfung war die Schwangerschaft noch nicht so weit fortgeschritten, dass ich hätte Angst haben müssen, filmreif im Rahmen der Prüfung einen Blasensprung zu erleiden. Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre alt.

Im Referendariat erhielt ich zur regulären Unterhaltsbeihilfe einen Familienzuschlag für meine Tochter. Damals war ich noch nicht verheiratet. Wenn du bereits verheiratet bist, kannst du auch für deinen Ehepartner einen solchen Familienzuschlag beantragen. Die aktuellen Konditionen zur Unterhaltsbeihilfe und zum Familienzuschlag in Hessen findest du z.B. bei Juristenkoffer (siehe hier). Wenn du eine Schwangerschaft schon früher im Referendariat einplanen willst, ist auch die Beantragung einer Unterbrechung des Vorbereitungsdienstes denkbar. Dabei musst du allerdings bedenken, dass du nach dem Mutterschutz evtl. sehr lange Zeit aus dem Lernalltag raus warst und vieles vergessen haben wirst. Diese Entscheidung ist – sofern sie geplant ist – eine sehr individuelle und muss von dir und den Beteiligten mit Bedacht getroffen werden.

Wenn du dich gerade in einer ähnlichen Situation befindest, soll dir meine Geschichte Mut machen und dir aufzeigen, dass du es schaffen kannst! Es gibt Hilfen, die du in Anspruch nehmen kannst. Informiere dich, gib nicht vorschnell auf. Alles ist möglich!

Konkrete Tipps

Ganz wichtig ist eine gute Selbstorganisation. Nutze die Zeit, die du zum Lernen hast intensiv und genieße zum Ausgleich die Zeit mit deinen Kindern. Stresse dich nicht mit der Vorstellung, dass du zu wenig Zeit hättest, zu viel Leerlauf macht nachlässig und verleitet dazu, Dinge aufzuschieben, die du besser direkt erledigst. Du wirst durch die vorgegebene Zeit viel effektiver arbeiten, weil du keine Zeit zu verlieren hast. Lernzeit ist Lernzeit und wird nicht mit Internet oder Haushalt vertrödelt. Kinderzeit ist Kinderzeit und wird nicht mit Lernen verbracht. Somit hast du den Vorteil, dass deine Zeit zwangsläufig gut durchorganisiert ist und du keine eigene Einteilung vornehmen musst. Ganz wichtig: mach’ dich nicht verrückt, wenn es anders kommt als geplant, denn mit Kindern gibt es immer unvorhergesehene Ereignisse. Du wirst dadurch kreativ und entwickelst starke Nerven, beides Eigenschaften, die im Examen sehr hilfreich sind.

Messe dich nicht mit den kinderlosen Kommilitonen, denn jeder hat seine eigenen Voraussetzungen und seine individuelle Geschichte und nur diese zählen.

Schaffe dir ein gut funktionierendes soziales Netz. Denn es wird deine Nerven beruhigen, wenn du dein/e Kind/er von Menschen betreuen lassen kannst, denen du vertraust.

Während der Lernzeit solltest du dich auf den Stoff konzentrieren können und nicht durch die Sorge um das Wohlergehen deines/r Kindes/r abgelenkt sein. Ich hatte das große Glück, dass meine Familie Zeit hatte, mich zu unterstützen. Für mich war das extrem wichtig, da nach einem Versuch feststand, dass die Betreuung meiner Tochter in einer Kinderkrippe für uns nicht in Frage kommt. Später hat mich zusätzlich mein Mann unterstützt, den ich im Laufe des Studiums kennengelernt habe. Da er auch Rechtsanwalt ist, war das eine sehr wertvolle Unterstützung für mich. Er konnte nicht nur alle meine Zweifel und Ängste nachvollziehen, weil er dasselbe erlebt hatte, er war auch ein toller Gesprächspartner, mit dem ich juristischen Themen besprechen konnte und er machte mir immer wieder Mut. Nicht zuletzt hat er mich auch finanziell und tatkräftig bei der Erziehung und Betreuung meiner Tochter unterstützt. Sollte deine Familie nicht greifbar sein, ist aber auch eine Unterstützung durch ein/e nette/r Babysitter/in oder Freunde und Kommilitonen in der gleichen Situation denkbar. Vielleicht ist auch die Kindekrippe für euch eine tolle Lösung, denn das ist eine sehr individuelle Entscheidung, die bei jedem Mutter-Kind-Paar anders ausfallen kann.

Nimm dir Zeit für dich ganz alleine. Auch wenn deine Zeit ohnehin knapp ist, ist es wichtig, dass du Freiräume hast, in denen du einfach mal du sein und entspannen kannst. Niemand kann auf Dauer nur funktionieren, ohne krank zu werden und das Jurastudium plus Referendariat sind lang. Wenn du dich zu Beginn verausgabst, wirst du nicht bis zum Ende durchhalten.

Suche dir eine nette Lerngruppe, damit du nicht komplett auf dich alleine gestellt bist. Es ist wichtig, sich hin und wieder über das Gelernte auszutauschen und gemeinsam zu lernen.

Suche dir nette Tutoren/innen und/oder Professoren/innen, die dich unterstützen. Ich hatte das Glück, dass einige der Tutoren/innen in meinem Alter waren und Verständnis für meine Situation hatten, da sie selbst bereits Kinder hatten. Sie haben mich mit individuellen Aufgaben und Klausuren versorgt, die ich zuhause bearbeiten durfte und mir anschließend eine Bewertung und ein Feedback gegeben.

Verabschiede dich vom Perfektionismus. Damit machst du dich nur verrückt. Gib einfach dein Bestes und sei stolz auf dich, wenn du es schaffst, nicht das Handtuch zu schmeißen.

Die Frustrationstoleranz ist im Jurastudium ohnehin eine essentielle Voraussetzung, aber in deinem Fall noch mehr. Es ist eine tolle Leistung, das Jurastudium unter diesen Voraussetzungen abzuschließen und gute Noten sind ein Bonus.

Mache einen Schritt nach dem anderen und freue dich über Etappenziele. Ständig über den Endgegner, das Examen nachzudenken, löst nur unnötige Angst aus, die dich blockiert und am Lernen hindert. Du wächst von Etappe zu Etappe und wenn es soweit ist, ist das Examen zwar immer noch aufregend, aber gar nicht mehr so unerreichbar.

Für weitere Tipps und Informationen rund um das Jurastudium mit Kind, schaut gerne auf meinem Blog vorbei.

In diesem Sinne, hab’ den Mut, dir deine Träume zu erfüllen, halte durch, auch wenn der Weg manchmal steinig ist und glaub an dich! Du kannst es schaffen.

Deine Mutter mit Herz ©

Wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Lesen!

Euer Team JURALERNPLAN

 

 

 

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